Deutschlands bekanntester und größter Filmproduzent Bernd Eichinger ist im Alter von 61 Jahren in Los Angeles an einem Herzinfarkt gestorben. Das bestätigte die Agentur seiner Produktionsfirma Constantin Film.
Eichinger war unter anderem an internationalen Großproduktionen wie "Die unendliche Geschichte" und "Der Name der Rose" beteiligt, aber er produzierte auch Filme zu zeitgeschichtlichen Themen wie "Der Baader Meinhof Komplex" und "Der Untergang". Für seine Leistungen wurde er mehrfach mit dem Deutschen Filmpreis und dem Bambi ausgezeichnet.
"Wir alle sind geschockt von dieser unfassbaren Nachricht und fühlen mit der Familie und den Angehörigen, denen unsere tiefe Anteilnahme und herzliches Beileid gilt", teilte die Produktionsfirma Constantin Film mit. "Mit Bernd verlieren wir einen Freund und Weggefährten, unsere Trauer und den Schmerz kann man nicht in Worte fassen."
Erste Schritte als Produzent und der große Durchbruch
1974 gründete er seine erste Produktionsfirma Solaris. 1979 erwarb er Teile der Verleihfirma Constantin-Film, die er in "Neue Constantin" umbenannte, sanierte und als geschäftsführender Gesellschafter umstrukturierte. Als Produzent wandte sich Eichinger allmählich vom klar strukturierten Autoren-Kino ab und dem Publikumsfilm nach amerikanischem Vorbild zu.
Seinen Durchbruch hatte Eichinger mit der Verfilmung des Bestsellers "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo". Mit sensationellen Einspielergebnissen an den deutschen Kinokassen wurde "Christiane F." der bis dahin erfolgreichste deutsche Film der Nachkriegsgeschichte.
QUELLE: http://www.tagesschau.de/inland/eichinger102.html



